Die Holzverarbeitung im privaten Bereich bedarf des Vorhandenseins verschiedenster Gerätschaften. Bevor jedoch im eigenen Haushalt mit der Holzverarbeitung begonnen werden kann ist es ratsam sich unter anderem (insbesondere für größere Projekte) eine Werkbank zuzulegen. Besteht diese Möglichkeit nicht, sollte zumindest sicher gegangen werden, dass ein großer stabiler Tisch für die Verarbeitung des Holzes zur Verfügung steht (für kleinere Vorhaben genügt natürlich auch ein kleineres Modell). Für das ordnungsgemäße und vor allem sichere Zuschneiden des Rohstoffes ist eine Säge und evtl. eine kleine Motorsäge von Nöten. Beim Erwerb Dieser ist darauf zu achten, um welche Holzart es sich bei dem zu verarbeitenden Rohstoff handelt, da es verschiedene Sägetypen gibt. Gerade für Anfänger ist es wichtig, dass sie sich bei der Auswahl von einem Fachmann beraten lassen, da es andernfalls schnell zu einem unerwünschten Ergebnis kommen kann und die Lust an der Holzarbeit eventuell wieder vergeht. Es empfiehlt sich grundsätzlich mit sogenannten Universal-Fuchsschwanzsägen oder Feinsagen die ersten Versuche zu starten. Im Allgemeinen zählen zu den bekanntesten Sägearten, über welche sich in jeden Fach- und Baumarkt näher informiert werden kann und vor Gebrauch auch sollte, neben dem klassischen Fuchsschwanz und der Feinsäge die Furniersäge, die Gratsäge, die Rücken- und die Schweifsäge. Häufig in der Holzverarbeitung genutzte Hobelarten sind unter anderem der Doppelhobel, der Falzhobel, der Grathobel, der Hirnholzhobel, der Schichthobel und der Zahnhobel. Neben diesen Spezialwerkzeugen sollte stets auf das Vorhandensein eines Zimmermannbleistifts, eines Lineals/Maßbands, einer Wasserwaage und eines Winkelmessers geachtet werden. Weiterhin ist es ratsam, neben der Werkbank auch eine Sägelade zur Verfügung zu haben. In Dieser kann das zu bearbeitende Holzstück fixiert werden, ohne es dabei einspannen zu müssen und unschöne Druckstellen vom Schraubstock zu riskieren. Nach dem Zuschneiden des Holzes sollte dieses mit Hilfe eines Hobels von Unebenheiten befreit werden. Anfängern wird empfohlen sich einen Doppelhobel und einen Simshobel zuzulegen. Ersterer beseitigt die groben Unebenheiten, Letzterer ist für die Bearbeitung von Falzen geeignet. Ein Schärfemittel, wie es beispielsweise Sandpapier eines ist, dient dem sich anschließenden Feinschliff.
Zusätzlich wird empfohlen, einen Holzhammer im Repertoire zu haben. Dieser dient dem Trennen oder Zusammenklopfen von Holzbrettern.
Unter Beachtung dieser Tipps sollte dem Arbeiten mit dem wunderbaren Naturelement Holz nichts mehr im Wege stehen.